Stadtplan Leverkusen
20.10.2017 (Quelle: Helmut Nowak)
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Helmut Nowak MdB: "Die Brücke muss schnellstens gebaut werden."


Zum am 11. Oktober 2017 ergangenen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zur Rechtmäßigkeit des Bauvorhabens von Straßen.NRW für eine neue A1-Brücke in Leverkusen erklärt der Bundestagsabgeordnete Helmut Nowak:
"Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, wie ich es erwartet habe. Die A1-Brücke in Leverkusen kann ohne Auflagen gebaut werden, damit ist die "Kombilösung", also der lange Tunnel, keine Option mehr.
Nun muss die Brücke schnellstmöglich errichtet werden, damit der Verkehr auch für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen endlich wieder fließen kann, denn nach wie vor ist die alte Brücke sehr marode und permanent von der Sperrung bedroht. Das wäre dann der Super-GAU, nicht nur für unsere Region.
Der ehemalige wirtschaftliche Standort-Vorteil Leverkusens – die guten Autobahnanbindungen, die Nähe zu zwei internationalen Flughäfen, diverse Hochschulen – entwickelt sich aufgrund der desolaten Infrastruktur zunehmend zum wirtschaftlichen Nachteil und damit auch zur Gefährdung vieler Arbeitsplätze in der Region.
Ich werde, vor allem durch mein Mandat im Bundesvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU / CSU (MIT), durch meine Anbindung an die CDU / CSU-Fraktion und an die CDU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, aber auch darüber hinaus, jede Möglichkeit nutzen, mit der künftigen Bundesverkehrsadministration und dem Landesverkehrsminister von NRW, Hendrik Wüst, sowie gemeinsam mit Rüdiger Scholz MdL für eine schnelle Verbesserung unserer Infrastruktur zu werben."


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Letzte Änderung am 21.10.2017 14:47 von leverkusen.
Bisherige Kommentare
Am 21.10.2017 um 12:27:01 schrieb Eric Dietrich:
Verbesserung?
Es bleibt bedauerlich, dass die sogenannte Verbesserung der Infrastruktur rund um Leverkusen nur aus dem Blickwinkel der Interessen der ansässigen (Groß-)Industrie gesehen wird, sei sie nun rechts oder links des Rheins gelegen. Die hier wohnenden Menschen sind einer Vielzahl von Emissionen ausgesetzt: Lärm durch die Autobahnen, Bahnstrecken und eine mitten durch die Stadt verlaufende B8, dazu kommen neben den Feinstäuben die Geruchsemissionen der Entsorgungsanlage neben dem Neulandpark und der Fluglärm des Flughafens Köln/Bonn. Sicherlich ist damit nicht die Gesamtheit der Emissionen genannt, dennoch summieren sich bereits diese für die Anwohner zu einer akuten Gesundheitsgefährdung und somit auch zu einem nicht zu verachtenden Kostenfaktor. Warum wird in der Politik nicht wie in der Wirtschaft schon lange üblich, ein TCO-Vergleich gemacht (TCO = total cost of ownership), der eben auch andere Effekte betrachtet als reine Baukosten? Nun, ein Super-GAU für die Region wäre die Sperrung sicherlich nicht, allerdings wäre es besser zu verkraften wenn die Politik schon früher langfristig geplant hätte und bereits entwickelte Verkehrskonzepte mit zusätzlichen Rheinquerungen auch umgesetzt hätte. MfG Eric Dietrich

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