Stadtplan Leverkusen
09.02.2017 (Quelle: Werkselfen)
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23:23! Werkselfen belohnen sich mit Punktgewinn beim VfL Oldenburg für tollen Fight


Zum Abschluss der Hinrunde der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) hat sich der TSV Bayer 04 Leverkusen für einen tollen Fight in der Schlussphase belohnt und beim 23:23 (8:11)-Unentschieden einen Punkt bei Europapokalteilnehmer VfL Oldenburg entführt. Im Team von Renate Wolf war Zivile Jurgutyte mit sechs Treffern erfolgreichster Werferin, beim VfL avancierte Angie Geschke mit neun Treffern zur besten Werferin.
Beim VfL Oldenburg musste Renate Wolf auf die verletzte Kim Berndt verzichten, zudem fehlte Linksaußen Kim Braun krankheitsbedingt. Dennoch machte sich der Tross der Werkselfen am Mittwoch optimistisch auf den Weg nach Oldenburg.
Die Zuschauer in der EWE Arena bekamen über weite Strecken eine ausgeglichene Partie geboten, in der Madita Kohorst auf Oldenburger Seite und Branka Zec auf Leverkusener Seite gute Chancen der Angreiferinnen zunichtemachten. In der 20. Minute konnte Allrounderin Anna Seidel vom Kreis die Gäste aus Leverkusen mit 7:6 in Führung werfen. In den nächsten Minuten nutzten die Gastgeberinnen einige technische Fehler der Gäste aus und zogen bis auf 10:7 davon. In die Halbzeitpause ging es für die Mannschaft von Renate Wolf mit einem 8:11-Rückstand. Aber den Werkselfen war klar, dass in Oldenburg am heutigen Tage deutlich mehr möglich war.
Auch im zweiten Durchgang lieferten sich der VfL Oldenburg und der TSV Bayer 04 Leverkusen eine ausgeglichene Partie, in der die Gäste aber immer stärker wurden. Die Gastgeberinnen profierten in den ersten Minuten vor allem von der guten Leistung von Angie Geschke. So glich Anne Jochin per Siebenmeter in der 43. Minute zum 15:15 aus. Wenig später brachte Zivile Jurgutyte die Werkselfen sogar mit 17:16 (47. Minute) in Führung. Doch erneut konnte der VfL die Partie drehen und zog bis auf 20:17 und 21:18 davon. Doch auch von diesem Drei-Tore-Rückstand ließ sich die Mannschaft von Renate Wolf nicht beeindrucken, sie drücken dem Spiel jetzt ihren Stempel auf, spielten ruhig und kamen durch Treffer von Zivile Jurgutyte, Anna Seidel und Pia Adams zum 21:21 (56. Minute). Am Ende trennte man sich verdientermaßen 23:23-Unenschieden.
„Über den Punktgewinn hier in Oldenburg freue ich mich natürlich sehr. Man hat auch gesehen, welche Emotionen das noch in der Endphase gedrehte Spiel bei uns nach dem Schlusspfiff freigesetzt hat“, sagte Renate Wolf. „Wir müssen aus dieser Partie die positiven Dinge mitnehmen, die Mannschaft hat Charakter gezeigt und einen Drei-Tore-Rückstand in den letzten sieben Minuten noch zu einem Punktgewinn gedreht. Sicherlich muss man Zivile Jurgutyte für ihre Leistung in der zweiten Halbzeit hervorheben. Die Leistungssteigerung von Anne Jochin hat mich heute zudem sehr erfreut.“
Durch den Punktgewinn beim VfL Oldenburg ziehen die Werkselfen an der HSG Bad Wildungen Vipers vorbei und beenden die Hinrunde auf Platz 9. Zum Rückrundenstart gastiert die Mannschaft von Renate Wolf am Samstag, 18. Februar 2017 beim Aufsteiger TV Nellingen. Diese Partie wird um 19 Uhr in der Sporthalle Ostfildern vom Schiedsrichtergespann Fabian Baumgart und Sascha Wild angepfiffen.


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Letzte Änderung am 14.03.2017 12:08 von leverkusen.
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