Stadtplan Leverkusen
02.03.2017 (Quelle: Strassen.NRW)
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Bohrungen zur Erkundung der Tragfähigkeit des Untergrunds an der A59 - keine Schadstoffe


Zu Medienberichten über Eimer mit Erdreich

Seit Anfang der letzten Woche finden im Rahmen der laufenden Erkundungsmaßnahmen im Straßendamm der A59 bei Leverkusen so genannte Erkundungsbohrungen statt, weil hier im Zusammenhang mit dem Neubau der Rheinbrücke Leverkusen auch Rampen des Autobahnkreuzes Leverkusen-West neu gebaut werden. Gebohrt wird bis über 30 Meter tief, um den natürlichen Untergrund auf Beschaffenheit und Tragfähigkeit für die neuen Bauwerke zu erkunden. Die Arbeiten fanden bisher außerhalb der Müllschüttungen statt. Dass gesundheitsgefährdender Abfall zu Tage gefördert wurde, kann ausgeschlossen werden. Schon 2015 wurden in diesem Bereich Bohrungen vorgenommen. Dabei wurden lediglich Sande und Kiese mit Bauschuttresten festgestellt, die den Unterbau der A59 bilden. Ab sieben Meter Tiefe beginnt der Bereich "natürlich gewachsenen Bodens".

Das Bohrgut wird nicht vor Ort gelagert, sondern unmittelbar nach der Bohrung gesichtet, verladen und abtransportiert. Daraus entnommene Proben werden in Eimer gefüllt und zeitnah ins Labor gebracht. Zum Standard der Untersuchungen gehört auch die chemische Analyse.

Die Bohrlöcher werden unmittelbar wieder verfüllt, unter anderem mit Sand und Ton, was im Bohrloch mit Wasser quellen muss. Das Wasser wird in weißen Containern vor Ort gelagert. Neben den Bohrstellen kann Bodenmaterial liegen bleiben. Dabei handelt es sich ausschließlich um saubere Füllsande und Tongranulat.

Eine Absperrung solcher Arbeiten an dieser Stelle ist nicht notwendig, weil das Bohrgut ungefährlich und nicht gesundheitsgefährdend ist. Aus diesem Grund müssen die Arbeiter auch keine Schutzanzüge tragen.

Die Erkundung der Untergrundverhältnisse im Bereich der Altablagerung Dhünnaue sowie auch in den restlichen vom geplanten Ausbau der A1 betroffenen Bereichen erfolgt schon seit Frühjahr 2014 in mehreren aufeinander aufbauenden Kampagnen.
Seit Herbst 2016 laufen die Arbeiten der 5. Bohrkampagne.

Wie geht es weiter?
Im Bereich eines weiteren Bauwerkes werden noch vier Bohrungen erfolgen. Auch im östlich der Altablagerung Dhünnaue gelegenen Spaghettiknoten müssen noch ergänzende Informationen zum Untergrundaufbau erarbeitet werden. Hier sollen noch weitere zehn Bohrungen innerhalb des offiziellen Altlastenbereiches durchgeführt werden. Davon liegen fünf im Neulandpark nahe der Lastenstraße. Ferner sind im Verlauf der A1 nach Osten 27 Bohrungen geplant.

Eine 6. Bohrkampagne ist in Vorbereitung.
Straßen.NRW


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Letzte Änderung am 17.04.2017 11:12 von leverkusen.
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